Eine Delegation aus Odessa sucht Partner für Energie und Wiederaufbau in Zwolle

Eine Delegation aus der ukrainischen Hafenstadt Odessa stattete Zwolle letzte Woche einen Arbeitsbesuch ab. Ziel der Reise war es, Kontakte zu niederländischen Unternehmen zu knüpfen, die beim Wiederaufbau der vom Krieg schwer getroffenen Stadt helfen können.

 

Großer Bedarf an stabiler Energie

Odessa leidet aufgrund anhaltender Angriffe auf die Energieversorgung unter häufigen Stromausfällen. Laut Vizebürgermeisterin Alla Bekh sind dezentrale Kleinsysteme, die sowohl Strom als auch Wärme liefern, unerlässlich. Sie betont, dass der Wiederaufbau nicht erst nach dem Krieg beginnt, sondern jetzt.

 

Biomasse als vielversprechende Lösung

Während des Treffens im Provinzialhaus Overijssel präsentierte KARA Energy Systems aus Almelo eine mögliche Lösung. Willy Bijen demonstrierte, wie Biomasse in Wärme umgewandelt werden kann. Dank ihres umfangreichen Agrarsektors verfügt die Ukraine über zahlreiche lokale Reststoffströme wie Stroh und Holzspäne, die sich für diesen Zweck eignen.

Das Unternehmen verfügt bereits über Erfahrung in der Ukraine und kann schnell einsetzbare, mobile (Plug-and-Play-)Energiesysteme .

 

Zusammenarbeit als Schlüssel

Der Besuch in Zwolle unterstrich die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen ukrainischen Städten und niederländischen Unternehmen. Eine zuverlässige Energieversorgung ist unerlässlich, um den Betrieb in Odessa aufrechtzuerhalten und die Grundlage für den künftigen Wiederaufbau zu schaffen.

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