Murray Timber Group

Kosten sparen bei den Geschäftsprozessen

Murray Timber Group | KARA Energy Systems

Kundebeziehung
Murray Timber Group

Industrie
Sägewerk

Land
Irland

Kundenbedürfnis

Unabhängig von fossilen Brennstoffen

Die „Murray Timber Group“ will sich um die gesamte (Wertschöpfungs-) Kette kümmern. Von Waldbesitzern bis hin zu den Verbrauchern. Das Ziel? Qualitativ hochwertige Holzprodukte zu wettbewerbsfähigen Preisen zu liefern und damit auf die Bedürfnisse der Kunden zu reagieren. Aus diesem Grund werden die hochmodernen Trockenkammern von BES Bollmann verwendet (eine Partnerorganisation von KARA Energy Systems). Um von diesen Trockenkammern optimal zu profitieren, wollte Murray das Abfallholz aus dem eigenen Prozess nutzen, um Räume zu heizen und das Holz zu trocknen. Das macht Murray unabhängig von fossilen Brennstoffen, und so kann das Unternehmen kostengünstig im Kerngeschäft arbeiten.

„Ab sofort werden unsere hochmodernen Trockenkammern durch den Einsatz einer KARA-Bioenergieanlage beheizt. So werden Nachhaltigkeit, Unabhängigkeit und Kosteneffizienz mit Bezug auf das Kerngeschäft kombiniert.“

Die Lösung

Biomasse

Ein Sägewerk dieser Größe produziert verschiedene Arten von Abfällen bei den eigenen Prozessen, die als Brennstoff für die Verbrennung in der Bioenergieanlage eingesetzt werden können. Von Rinde bis hin zu Schnipseln. Und von Sägemehl bis hin zu Holzspänen. Sie haben eines gemeinsam: sie bestehen alle aus extrem feuchter Biomasse. Im Fall von Murray bis zu 58%.

Biomassezufuhr

Die während des Produktionsprozesses erzeugte Biomasse wird unter Verwendung einer Schaufel transportiert und in einem Zwischenbunker gelagert. Von diesem Bunker aus wird die Biomasse automatisch in die Brennkammer geführt. Es ist ziemlich einzigartig, dass die Biomasse während dieses automatischen Transports zuerst über ein Sternsieb geleitet wird und dann über einen Eimeraufzug in Richtung Walkboden und Brennkammer gelangt.

Durch den Einsatz eines Sternsiebs werden die zu großen Holzabfälle von der anderen Biomasse getrennt. Holzstücke von mehr als 30 cm Größe passen nicht in diese Bioenergielösung und werden nach der Filterung zerkleinert, um anschließend als Biomasse verwendet zu werden.

Biomasseverbrennung

Die Verbrennung dieser extrem feuchten Biomasse (bis zu 58%) erfolgt unter Verwendung eines hydraulischen, geneigten Gitters mit verlängerter Rückhaltedauer für eine vollständige Verbrennung. Dies eignet sich sehr gut für nasse Biomasse mit hohem Schab-, Asche- und Sandanteil, wie es bei Murray der Fall ist. Diese Lösung garantiert eine möglichst geringe Emission und einen optimalen Ertrag.

Biomasseanwendung

Die Leistung der Bioenergielösung bei „Murray Timber Group“ beträgt:

  • 8 MW Anlage
  • Warmwasser (110 °C)
  • 8.000 Volllaststunden pro Jahr für die Beheizung der 12 Trockenkammern im Werk

 Rauchgasreinigung

Um die Dämpfe zu entsorgen und eine minimale Emission zu gewährleisten, wurde für die Rauchgasreinigung ein Mehrzyklonfilter gewählt. Auf diese Weise erfüllen wir auch in Irland die strengsten Umweltstandards.

Das Ergebnis

Eine Bioenergielösung, die:

  • hilft, die Abfallströme zu bewältigen und sie zu Kosteneinsparungen im Kerngeschäft umzuwandeln
  • optimal in den Produktionsprozess integriert ist und einen wichtigen Beitrag zum Kerngeschäft leistet
  • extrem feuchte Biomasse verbrennen kann
  • Warmwasser bei 110 °C erzeugt, um die 12 Trockenkammern im Werk zu heizen
  • nur 1 bis 2 kontrollierte Unterbrechungen pro Jahr hat
  • Murray hilft, weniger von fossilen Brennstoffen, hinsichtlich der Verfügbarkeit und der Energiekosten, abhängig zu sein
  • zu den CSR-Zielen der Murray Timber Group beiträgt

Interessieren Sie sich für die Möglichkeiten unserer Bioenergielösungen für Ihre Situation?

Wir möchten unser Wissen und unsere Erfahrung bezüglich Bioenergielösungen mit Ihnen teilen. Gemeinsam können wir die Welt ein bisschen nachhaltiger gestalten! Bitte kontaktieren Sie uns, um unverbindlich einen Termin mit unseren Spezialisten zu planen.